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Jahrgang 1958

Fernsehen 1958

Fernsehen im Jahr 1958

Fernseher Baujahr 1958Im Jahr 1958 sendete alleine die ARD und das Fernsehbild war ausschließlich Schwarz-Weiß. Einen eigenen Fernseher konnten sich die wenigsten im Nachkriegszeitalter leisten, so war Fernsehen zumeist ein Gemeinschaftserlebnis bei Nachbarn, Freunden oder in Gaststätten die einen Fernseher ihr eigen nannten. Die Anzahl der Haushalte, die über ein eigenes Gerät verfügten, wuchs nur langsam aber stetig. Grund genug für den Papst 1958 dem Fernsehen mit der heiligen Klara eine eigene Schutzheilige zuzuweisen.
Die konsequente Einhaltung bestehender Vereinbarungen löste 1958 einen Streit unter Sportfans aus, als ein Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Belgien am 2. März nicht im Fernsehen übertragen wurde. Dieses Länderspiel fand an einem Sonntag statt und gemäß damals geltender Vereinbarung mit dem DFB wurden an Sonn- und Feiertagen keine Fußballspiele übertragen. Die Begründung hierfür lautete, dass der Spielbetrieb in unteren Spielklassen nicht beeinträchtigt werden sollte.
Bei den Unterhaltungssendungen gehörte "Was bin ich" zu den beliebtesten Sendungen. Der Quizmaster Robert Lembke verkündete zwar, das heitere Beruferaten zu beenden, ließ sich aber noch für einige Jahre zum Weitermachen bewegen.
Am Samstagnachmittag gehörte "Der Blaue Bock" zum Standardprogramm. Moderiert wurde die Musiksendung von Otto Höpfner; in späteren Jahren wurde Heinz Schenk sein Nachfolger.
LassieIm Kinderprogramm wurden mit "Lassie" und "Fury" zwei Tierserien erstmals ausgestrahlt, die sich für lange Zeit großer Beliebtheit erfreuten.
Hans Joachim Kulenkampff sendete "Sieben auf einen Streich". Diese Sendung wurde jedoch im Folgejahr bereits eingestellt.Stahlnetz
Im Bereich der Kriminalserien begann die von Jürgen Roland und Wolfgang Menge produzierte Serie "Stahlnetz". Die einzelnen Episoden dieser Serie griffen reale Kriminalfälle auf.
Obendrein hatte das Reality TV bereits im Jahre 1958 Premiere, auch wenn niemand diesen Begriff damals verwendet hatte. "Familie Leitner" war eine Serie, die das Leben einer Familie in teilweise live übertragenen Bildern darstellte.

 

Fernsehchronik 1958

...Die Filme und Serien von damals...

Die 15minütige Quizsendung 'Tick-Tack-Quiz' moderiert von Fritz Benscher hat Premiere

17. Februar: Papst Pius XII. proklamiert in Rom die Heilige Klara von Assisi zur Patronin des Fernsehens.
23. Februar:
Öffentliches Aufsehen und sogar eine Debatte im Bundestag löst das Fernsehspiel »Besuch aus der Zone« aus.

14. März: Die auf tatsächlichen Kriminalfällen basierende Kriminalserie »Stahlnetz« von Jürgen Roland und Wolfgang Menge, beginnt.

01. April: Das Deutsche Fernsehen beginnt mit einem neuen Programmschema, das für jeden Wochentag spezifische Sendungen vorsieht.

21. Juni: Deutsche Erstausstrahlung der legendären Kinder und Jugendserie 'Lassie' in welcher der Collie Lassie und sein kleiner Freund Jeff so manches Abenteuer erleben.
22. Juni: 'Hätten Sie's gewußt?' fragt Heinz Maegerlein montags um 21.10 Uhr zwei gegeneinander spielende Kandidaten.

29. August: Die Dokumentation 'Traumstraße der Welt - Panamericana' entführt die Zuschauer in das ferne Amerika.

12. September: Die Dokumentarreihe "Expedition ins Unbekannte« mit Hans Hass startet.
22. September: Erstmals wird im Deutschen Fernsehen ein Verbrecher mit Hilfe eines Phantombildes gesucht. Der vermeintlich sichere Hinweis auf den gesuchten Raubmörder erweist sich jedoch als falsch.
28. September: Die 'Familie Leitner' läuft monatlich teilweise sogar live im Fernsehen.

05. Oktober: ‘Fury’ Die US-Kinder und Jugendserie um die Abenteuer eines Pferdes hat Premiere.
08. Oktober: Das DDR-Fernsehen beginnt mit der Ausstrahlung eines Vormittagsprogramms.
11. Oktober: Die Unterhaltungssendung »Sieben auf einen Streich« mit Hans-Joachim Kulenkampff wird erstmals gezeigt.

04. November: Die Krönung des neuen Papstes Johannes XXIII. im Petersdom in Rom wird live übertragen.
14. November: Drei Tage vor der Kinopremiere wird mit »Freunde fürs Leben« erstmals ein Kinofilm im Fernsehen gezeigt. Es ist die synchronisierten Fassung von Franco Rossis »Amici per la pelle«.

06. Dezember: Die Quiz-Serie »Hart auf hart« mit Guido Baumann läuft nach sieben Sendungen zum letzen Mal und wird aus dem Programm genommen, weil sie als »gähnend langweilig« beurteilt wird.
09. Dezember: Im Abendprogramm wird verkündet, daß die Zahl der angemeldeten Fernsehgeräte in der Bundesrepublik Deutschland die Zweimillionen-Marke überschritten hat.

 

 

Deutsches Fernsehen
programm für
Mittwoch, den 19. März 1958

15.00

10 Minuten mit Adalbert Dickhut
Für Kinder ab 4 Jahren

15.10

Jugendstunde
Entwicklung der Bürgerhäuser - Mit Dr. Ina Prowe

15.30

Für die Frau:
Eine modische Viertelstunde
mit Marlene Esser

15.50

Vermißtensuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes

16.00

Fußball-Länderspiel Deutschland-Spanien
im Wald-Stadion in Frankfurt am Main.
Sprecher: Günther Wolfbauer

18.00

Aus Straßburg:
Konstituierende Versammlung der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft
Kommentar: Dr. Reimund Klinkhammer

19.00

Die Abendschau - Sport vom Wochenende

20.00

Tagesschau

20.15

Wetterkarte
Persönliches Auftreten von Sehbinchen und Sehbastian

20.20

Unsere Nachbarn heute abend:
Familie Schölermann
Regie: Ruprecht Essberger

20.50

Durchleutetes Leben - 'Wenn wir essen und trinken'
Ein neues Kapitel Röntgenfernsehen mit Professor Robert Janker.
Reporter: Hans Jesse. Leitung der Sendung: Günther Mayer-Goldenstädt - Eine Übertragung aus Bonn
Als es vor zwei Jahren zum erstenmal gelang, eine Fernsehkamera mit einem Röntgengerät zu koppeln, ist der Blick in das Innere des menschlichen Körpers auch einem großen Publikum am Bildschirm geöffnet worden. Nachdem nun in früheren Röntgen-Fernsehübertragungen über Herz, Lunge und Atmungswege berichtet worden ist, soll heute als neue Sendung ein kleiner Kursus über das Essen und Trinken und die Reaktion unserer Organe folgen.

21.40

Wiederholung einer Fernsehaufzeichnung:
Ein Bummel mit Georges Ulmer
Szenenbild: Karl-Hermann Joksch
Georges Ulmer zu hören macht Freude. Ihn zu sehen bereitet innigstes Vergnügen. Ulmer ist ein Däne in Paris. Die Stadt hat es ihm angetan. Georges Ulmer hat sich als Parodist und als Chansonnier einen Namen gemacht. Die meisten Texte und Melodien zu seinen pariserischen Liedern schreibt er sich selber. Einige werden sie gewiß kennen.
Regie: Udo Wolfgang Wilk

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